GDMB

Das Metallurgische Seminar der GDMB

Die GDMB Gesellschaft der Metallurgen und Bergleute e.V. hat sich bereits kurz nach ihrer Gründung den Fragen der Ausbildung von Diplomingenieuren sowie deren Weiterbildung auf dem Gebiet der Nichteisenmetallurgie gewidmet. So bildete der 1926 gegründete „Hochschulausschuß“ den Vorläufer des heute tätigen „Fachausschuss für Metallurgische Aus- und Weiterbildung“.

Die enge Praxisverbundenheit der Tätigkeit dieses Fachausschußes für „Metallurgische Aus- und Weiterbildung“ spiegelt sich auch in den seit 1974 regelmäßig durchgeführten metallurgischen Seminaren wieder. Mit diesen Seminaren sollen verschiedene Ziele erreicht werden:

  • fachliche Aus- und Weiterbildung im Bereich der NE-Metallurgie
  • weitreichender Überblick über alle Teilbereiche der Metallurgie
  • Informationsaustausch über Forschungsaktivitäten in Unternehmen und Hochschulen
  • Aufbau von Kontakten zwischen verschiedenen Bereichen der NE-Metallurgie, wie z.B. Verfahrensentwickler, Anlagenbauer, Verfahrensbetreiber, Feuerfestmaterialhersteller oder Beratern etc.
  • Aufbau persönlicher Kontakte in der NE-Metallurgie (Knüpfung von Netzwerken)
  • in besonderem Maße der Kontakt zwischen „alten Hasen“ sowie jungen Diplomingenieuren

In diesem Sinne wurden in den bisher veranstalteten Seminaren immer ausgewählte aktuelle Teilgebiete der Nichteisenmetallurgie und verwandter Fachdisziplinen sowohl hinsichtlich der praktischen Durchführung als auch der theoretischen Deutung behandelt. Dabei gehaltene Vorträge und Präsentationen werden für jedes Seminar zusammengefaßt in der Schriftenreihe der GDMB publiziert, so dass sie auch Nichtteilnehmern an den Seminaren zur Verfügung stehen.

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Call for Papers

Neue ressourceneffiziente Verfahren für die Circular Economy

4. und 5. Dezember 2018 in Kassel

In Erweiterung des Begriffes Kreislaufwirtschaft beinhaltet die Circular Economy eine übergreifende und ganzheitliche Betrachtung der Stoff- und Energieströme im Wirtschaftskreislauf. So besteht die Herausforderung in einer über den eigenen Bereich hinausgehenden Betrachtung aller wirtschaftlichen, umweltrelevanten und soziologischen Aspekte. Auf diese neuen Anforderungen muss und will die Metallurgie als ressourcenintensive Branche eine Antwort finden.

In diesem Seminar werden neue und innovative Antworten oder Teile davon auf die Herausforderungen der Circular Economy gegeben. Ein übergreifender Vortrag wird in das Thema einführen, im Weiteren werden neue Verfahren vorgestellt, die sich den neuen Anforderungen stellen. Sowohl im Bereich der Verarbeitung von primären Rohstoffen, als auch bei Sekundärmaterialien betrifft die die Materialauswahl, -zusammenstellung sowie auch die gezielte Nutzung der Energieinhalte unter Aspekten der Nachhaltigkeit. Um den Anforderungen der Circular Economy gerecht zu werden, gehören dazu ebenfalls neue und spezifische Analysensysteme, neue verfahrenstechnische Entwicklungen, neue Technologien in stofflichen sowie energetischen Bereichen, ebenso wie die gezielte und effiziente Kombination der neuen Möglichkeiten.

Neben der Wirtschaftlichkeit im klassischen Sinn wird dabei der Mensch und die Gesellschaft in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt, wie dies eigentlich auch unter dem Thema Industrie 4.0 der Fall sein soll. Die Circular Economy ist damit das für die nächsten Jahrzehnte übergreifende Thema, das alle Unternehmen interessieren muss. Im Seminar wird diese Thematik sowohl technologischerseits als auch anwendungsbezogen und regulatorische betrachtet und bewertet. Es bietet einen Ausblick auf Chancen aber auch Risiken der Entwicklung, die uns in die nächste Dekade der wirtschaftlichen Entwicklung begleiten wird.


Interessierte Autoren, die einen Fachvortrag präsentieren möchten, werden gebeten, den Titel, den Namen des Autors und eine Zusammenfassung von 250 bis 300 Wörtern bis zum 31. August 2018 einzureichen (met-sem@gdmb.de).